11. Juni 2024
Bern und Zürich sind Shared Mobility Champions
Ostermundingen BE - Bern und Zürch weisen unter den Schweizer Städten das grösste Angebot für geteilte Fahrzeuge auf. Dies zeigt der aktuelle Shared Mobility Index der Mobilitätsakademie des TCS und des Branchenverbands Swiss Alliance for Collaborative Mobility.
Die Mobilitätsakademie des Touring Club Schweiz (TCS) und der Branchenverband Swiss Alliance for Collaborative Mobility (CHACOMO) erfassen jährlich das Angebot für geteilte Fahrzeuge in der Schweiz. Für das Jahr 2023 führen Bern und Zürich den Shared Mobility Index an, informieren Akademie und Verband in einer Mitteilung. Beide Städte weisen zudem einen grossen Vorsprung zu den nachfolgenden Gemeinden auf.
Im Index wird die Anzahl der geteilten Fahrzeuge nach Einwohnendenzahl und Transportkapazität gewichtet. Tendenziell ist das Angebot an geteilten Autos und Mikrobmobilitätsfahrzeugen wie Velos und eScooter in den Deutschschweizer Städten grösser als in der lateinischen Schweiz. Die Shared Mobility Champions Bern und Zürich weisen grosse Flotten von Mikromobilitätsfahrzeugen auf, wobei Zürich mehr eScooter und Bern mehr Fahrräder im Angebot hat.
„Der Index zeigt auf, dass die Angebotsverfügbarkeit von Shared Mobility zwischen den Städten stark variiert“, wird Jonas Schmid in der Mitteilung zitiert. Der CHACOMO-Geschäftsführer führt dies unter anderem auf die unterschiedlichen Rahmenbedingungen für Sharing-Anbieter in den einzelnen Städten zurück. Hier fordere der Verband „eine noch bessere Berücksichtigung von Shared Mobility in Politik und Planung, weil diese Angebote zentral für eine klimagerechte und effiziente Mobilität sind“.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Nutzungen geteilter Fahrzeuge, Fahrten und Parkplätze 2023 um 20 Prozent auf 11,4 Millionen gestiegen. 2013 habe es europaweit nur „ein paar Dutzend Shared Mobility-Anbieter" gegeben, erläutert Jörg Beckmann, Direktor der Mobilitätsakademie des TCS. „Heute sind es 60 allein in der Schweiz.“ ce/hs
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